SPIEGEL TV Iframe

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Malu Dreyer möchte mit GEZ Gebühren den privaten Rundfunk vernichten!

Wie kress.de berichtet setzt sich die freundlich blickende Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz für ein Ende der umstrittenen 7-Tage-Regel der Öffentlich-Rechtlichen ein.

Ministerpräsidentin Malu Dreyer in einer Diskussion

Ministerpräsidentin Malu Dreyer in einer Diskussion via flickr

Dies würde zwangsläufig das zarte Pflänzchen privater webTV Markt im Keim ersticken. Wie soll denn der junge Markt der webTV Sender gegen die geballte Macht der öffentlich-rechtlich subventionierten Armee von Redakteuren und Regalkilometern von Content ankommen. Das geht nicht.

Interessanterweise wird am anderen Ende des Verhandlungstisches in dieser Frage immer der Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) gesehen. Wer ist eigentlich auf den Gedanken gekommen, dass das die einzigen sind die zu dem Thema etwas zu sagen haben?

Worum geht es eigentlich?

Im Rundfunkstaatsvertrag (genauer seit dem 12. Rundfunkänderungsstaatsvertrag) steht, dass die Öffentlich-rechtlichen Sender in Ihren Mediatheken Sendungen nach sieben Tagen depublizieren müssen und nicht länger ausstrahlen dürfen. Dies führt heute zu der unbefriedigenden Situation, dass ich als Gebührenzahler die von mir bezahlten hochqualitativen Sendungen nur sieben Tage nach Ausstrahlung im Netz sehen darf. Es entsteht also kein filmisches Kulturarchiv welches so wünschenswert wäre.

Der Grund dafür ist schnell erklärt. Wenn die Öffentlich-rechtlichen mit ihrer Marktmacht das #Neuland Internet ohne Beschränkung mit Geld und Content fluten dürften würde sich webTV nicht zu einem eigenen Marktsegment entwickeln können. Wie zart dieses Pflänzchen ist habe ich selbst in diesem Blog schon erläutert. Hier schlagen zwei Herzen in meiner Brust.

Aber …

Dieser Zustand ist weder gewollt, noch unumgänglich. Alles, was der Gesetzgeber den Öffentlich-rechtlichen Sendern ins Büchlein geschrieben hat ist, dass sie selbst im Rahmen ihres öffentlich-rechtlichen Auftrages die Filme nur sieben Tage nach Ausstrahlung verwerten dürfen. Selbstverständlich dürfen die Filme danach der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Eben nur nicht von ARD und ZDF.

Mein Schaaaaaatz

Nachdem ARD und ZDF aktuell mit dem Versuch gescheitert sind, dem Gesetzgeber ein Schnippchen zu schlagen und den geforderten “unabhängigen Dritten” einfach selbst zu konstruieren haben wir nun den Salat.

What has it got in its pocketses?

Alice the Photo Ninja via Compfight

Die Gleichung: “Depublizierung bei den Öffentlich-rechtlichen = Verschwinden des Beitrages aus dem Internet” ist aber eine Erfindung öffentlich-rechtlicher Machtpolitik. Natürlich kann und soll der Content weiter für die Öffentlichkeit zur Verfügung stehen! Nur eben außerhalb des Einflussbereichs der öffentlich kontrollierten Machtstrukturen. Die Filme in den Archiven von ARD und ZDF gehören eben dem Gebührenzahler und keinem Ministerpräsidenten.

Ich würde den Content jederzeit mit Kusshand nehmen und selbstverständlich die Gebührenzahler über einen Revenue Share an den Einnahmen der neuen Fernsehplattform beteiligen. Aber noch besser … warum nicht gleich

Eine offene Schnittstelle für die Filme von ARD und ZDF

Ja genau. So würden wir transparente Konditionen für einen freien Markt der aufstrebenden webTV Plattformen schaffen. Geklärt werden müsste:

  1. Welcher Revenue Share muss abgeführt werden
  2. Wie sind die Regeln für werbefinanzierte Plattformen
  3. Wie sind die Regeln für Pay TV Plattformen
  4. Wer überprüft die Einhaltung der Regeln

und dann könnte jeder auf Basis einer API von ARD und ZDF seine eigene webTV Plattform um genau diesen Content erweitern. Oder eine eigenständige Plattform schaffen.

Ich bin mir sicher: Wenige Monate später hätten wir einen blühenden Wettbewerb um die beste und unterhaltendste Art den öffentlich-rechtlichen Content mit neuem Sinn zu füllen. Es geht bei diesem Thema um deutlich mehr als die Frage, ob die Rosamunde Pilcher Filme auch acht Tage nach Ausstrahlung in der Mediathek sind. Die Hoheit über das Archiv von ARD und ZDF ist immer auch eine Deutungshoheit über politische Zusammenhänge und historische Fragestellungen. Warum sollte diese Macht nicht auch in der Hand des Volkes liegen?

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Bloggercamp.tv Sendung vom 23. Oktober 2013

Ich war gestern im Live-Format Bloggercamp.tv zu Gast. Eine kurzweilige halbe Stunde über den Wandel des Fernsehens.

Interessant dabei: Ich werde immer als der gesehen, der das klassische Fernsehen zu Grabe trägt. Wer mich kennt und diesen Blog liest weiß, dass ich auf der dunklen Seite der Macht stehe und immer wieder die Stärken des klassischen “lean back” Fernsehens betone. Weiß auch nicht, warum ich mir diesen Ruf erworben habe.

Aber eine sehr angenehme Runde und ein schönes – mir bis dato unbekanntes – Format. Mehr davon!

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Screen if you can!

Was mir in letzter Zeit häufiger als Innovation verkauft wird ist folgendes: Das neue Fernsehen wird (Tusch!) auf dem Fernseher stattfinden. No shit. Ich habe sogar erlebt, dass versucht wurde diese Binsenweisheit hinter einem NDA zu verstecken.

Natürlich ist das Wohnzimmer das Ziel. Die Kontroverse dreht sich nicht um die Verortung in der Wohnung oder um das Abspielgerät – es geht um das “wie”. Und diese Frage ist zu großen Teilen noch überhaupt nicht beantwortet – in Teilbereichen sind noch nicht einmal die richtigen Fragen gestellt.

In meiner Vorstellung kann der Zuschauer in Zukunft auf jedem seiner Geräte eine Medienauswahl treffen. Die klassische Fernbedienung wird sinnvollerweise durch Tablet, Smartphone o.ä. ersetzt. Und auf die gleiche einfache Weise wie ich mir das Medium aussuchen kann, suche ich mir den Screen für die Wiedergabe aus.

Und dann läuft der Film dort. In höchster Qualität, mit Werbeunterbrechungen, mit Overlays, mit DRM, mit mehreren Audiospuren … mit all dem, was Videoplayer im Netz schon seit mindestens 15 Jahren können.

Swamp TV. James Good via Compfight

Und natürlich kann ich den Film auch in die U-Bahn mitnehmen oder beim joggen gucken. Aber der Ort der Milliarden Sehminuten wird das Wohnzimmer bleiben. Deshalb ist das klassische Fernsehen noch immer so stark.

Es bleibt nur festzuhalten, dass der eine Punkt “und dann suche ich mir einen Screen aus” bis heute technisch vollkommen ungelöst ist.

Ja es gibt AirPlay. Das muss von Apple lizenziert werden. Das funktioniert ganz toll um EIN Videosignal von A nach B zu bekommen. Gesetzt den Fall, dass A und B Apple Geräte sind. Ich persönlich nutze das Apple TV ausschließlich als Audio only AirPlay Empfänger an meinem Verstärker. So kann ich die Spotify Musik von meinem iPhone ohne Kabel über die Anlage hören.

Convenient? Ja!
Zukunft des Fernsehens? Nein!

Dann gibt es DLNA. Die hängen so weit hinterher, dass sie schon fast wieder vorne sind. Aber nur fast. Der aktuelle DLNA Standard unterstützt nur eine stereo Audiospur und *hust* MPEG2 Video. Das wurde 1994 eingeführt. In diesem Jahr hat Rudolf Scharping die Wahl gegen Helmut Kohl verloren. Womit ich sagen will … es ist wirklich lange her. Ach ja – und es funktioniert einfach nicht. Die allermeisten Fernseher sind einfach zu blöde um einen DLNA Stream irgendwie vernünftig wiederzugeben.

Und zu guter Letzt. Chromecast von Google. Ein interessantes Konzept. Ein 35$ HDMI Stick, den man in den Fernseher steckt. Der Teufel steckt im Detail. Google hat Angst, dass man die Chromecast Technologie nutzen könnte um raubkopierte Filme komfortabel auf den Fernseher zu streamen (was sicherlich auch passieren würde). Deshalb erhöht Google aktuell die Hürden um Chromecast Apps entwickeln zu können. Am Ende ist dies aber die Büchse der Pandora und führt direkt in die closed shop diktatorische Apple Welt.

Außerdem sehe ich nicht kommen, dass Google Systeme zulässt, welche Drittvermarktern erlauben würde an Doubleclick vorbei zu vermarkten. Insbesondere wo AOL Google gerade als größter Videovermarkter von der Spitze gedrängt hat. Ohne unabhängige Vermarktung ist das System aber als YouTube Abspielstick verdammt. Die Subscription und Abo und Pay Firmen werden natürlich alle auf Chromecast gehen. Hulu und Netflix sind schon da. Aber neues Fernsehen? Fehlanzeige.

Das muss ich wohl kurz erläutern. Netflix & Co sind nichts anderes als eine direkte Übersetzung der klassischen Videotheken. Menschen möchten ihre Pornos nicht länger beim schwitzigen Studenten bestellen. Da ist das Internet viel angenehmer. Hulu war der Versuch werbefinanziertes Fernsehen in die Neuzeit zu katapultieren. Wächst aber nicht und dümpelt so vor sich hin. Um die Kosten in den Griff zu bekommen wird jetzt mehr und mehr auf Subscriptions gesetzt. Das ist kein Fernsehen.

Wir brauchen ein System um in einem frei zugänglichen Framework unbeschränkt auf jeden Screen zu streamen. Von jedem Gerät aus. Ohne miese Neukompression.

An dem Tag an dem dieses eintritt passieren zwei Dinge.

1.) Alle Videoapps werden die neue Technologie als Standard implementieren, denn jeder will auf den Fernseher.

2.) Hersteller von Fernsehgeräten werden vom Markt als Marken verschwinden. Denn dann braucht man nur noch Displays welche den neuen Videostandard unterstützen.

Aus diesem Grund wird man wohl auch auf die Hersteller als Verbündete im Kampf um neues Fernsehen verzichten müssen.

Screen if you can!

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Rant: Der webTV Markt macht soviel Umsatz wie eine Tankstelle.

Ich liebe Fernsehen. Ist immer eine gute Idee so einen Satz vorneweg zu schicken, wenn man sich an unangenehme Wahrheiten macht. Und ich bin ein kompletter Überzeugungstäter, wenn es um die Digitalisierung von Fernsehinhalten und die Erforschung neuer Verbreitungsformen geht.

wow-thing

James Vaughan on flickr

Nun gibt es viele gute Gründe um anzunehmen, dass sich das klassische Fernsehen der Gegenwart übersendet hat. Wetten dass ..? um nur ein Beispiel zu nennen. Darüber hinaus ist der Markt der Fernsehmacher durchsetzt von zynischen böswilligen Menschen, welche Zuschauer für eine niedere Lebensform halten. Darüber haben ich in meinem Buch ausführlich geschrieben.

Und natürlich ist der webTV Markt ein Markt mit tollen Steigerungsraten. Steigerungsraten sind aber weniger als heiße Luft. Wenn man von praktisch nichts kommt, dann ist Doppelnichts noch immer nicht viel.

In letzter Zeit steigert sich aber wieder die Schlagzahl der Artikel, Links, Kommentare mit dem Inhalt “Fernsehen ist tot und YouTube wird siegen”.

Ha ha ha … schaut nur wie schwach und blöde der alte Markt ist und wie heroisch toll der neue.

Ja. Sehr charmant. Dieser David scheint es dem Goliath aber kräftig zu geben. Der Kampf um die Zuschauer und die Werbeumsätze scheint so gut wie beendet.

Schieben wir dich spaßeshalber ein paar Zahlen hin und her:

Die RTL Group macht einen Jahresumsatz von 6 Milliarden Euro. ProSiebenSat.1 Media macht noch einmal 3 Milliarden. Damit haben wir einen ganz guten Ansatz auf das deutsche Free TV.

webtv

Eric Havir via Compfight

 

Im webTV Markt ist es schwer an ähnlich verlässliche Zahlen zu kommen. Ich wähle mal bewusst einen etwas unkonventionellen Ansatz. Ich war letztens auf einer Party der deutschen Hoster und stand bei Bier und guter Laune zwischen den Entscheidern an den großen Datenpumpen. Auf Basis der bekannten Abrufzahlen habe ich geschätzt, dass das monatliche Datenvolumen des werbefinanzierten webTV bei ca. 50 Petabyte liegt. Dies ist eine extrem schlampige Schätzung die anhand von Insiderinformationen, einem Taschenrechner und drei mal Pi mal Daumen zustande gekommen ist. Es würde mich also nicht wundern, wenn diese Zahl +/- 25% stimmt.

Ich beziehe mich dabei auf den webTV Markt professioneller Broadcaster. Also kein User Generated Content (UGC) und kein Schnickschnack. Außerdem nur auf den Teil, der mit Werbung finanziert wird. Also keine Videothek-Plattformen. Und natürlich spielen die öffentlich rechtlichen Sender hierbei auch keine Rolle. Kurzum: Es geht um den Teil des Marktes, der von so vielen Momentan als “die Zukunft” bezeichnet wird.

Jetzt braucht es noch ein paar Schätzwerte.

Durchschnittliche Bandbreite der Videos: 1 Mbit/s
Minuten Content pro Werbespot: 12
Werbeauslastung: 65%
TKP (Preis pro tausend Kontakte): 10€

Die Werbeauslastung ist wahrscheinlich noch sehr hoch angesetzt. Alleine AdBlocker machen in Deutschland 20% – 30% aus. Der Sommer ist immer schlecht gebucht. Hier und da ein technisches Problem …

Ich habe die Berechnungen mal in eine Google Doc Tabelle ausgelagert.

Mit ein wenig Plus- und Malrechung kommt man zu folgendem Schluss: Der webTV Markt produziert 6 Milliarden Sehminuten im Monat und einen Jahresumsatz von unter 40 Millionen Euro. Der gesamte Markt. Das entspricht 0,4 % des Jahresumsatzes von RTL Group und ProSiebenSat.1 Media und ungefähr dem Umsatz einer gut laufenden Tankstelle an einer Autobahnauffahrt.

Ich sage nicht, dass das nichts ist. Ich sage nur, wenn das die Verhältnisse heute sind, dann sollte man die Klappe vielleicht nicht so voll nehmen. Im eigenen Interesse.

Creative Commons License Christian Kadluba via Compfight

Wer sich noch tiefer in die Zahlen stürzen will, dem empfehle ich den Blog von Bertram (Digitalerfilm).

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Neues Setup des WordPress-Servers. Lessons learned.

Nach der letzten Hackattacke hatte ich mich noch einmal an diesen WordPress Server gesetzt und ein paar Tools und Einstellungen auf den neusten Stand gebracht.

Damit sich nicht jeder durch das ganze Internet klicken muss hier mein Fazit:

Apache vs. nginx

Selbstverständlich ist der nginx Webserver in allen Belangen performanter und einfacher zu konfigurieren und toller und morderner und … leckt mich. Ich bleibe bei diesem Blog beim Apache. Aus Nostalgie. Mit der Firma sind wir schon überall auf nginx (danke Fabi!) und das Ding ist ganz toll. Aber ich mag einfach die staubige Apachen-Logik.

Jetpack

Ja, ja und nochmals ja. Das neue in die WordPress Serverwelt tief integrierte Jetpack ist einfach toll. Insbesondere Publizise zum crossposten (siehe letzter Artikel) und die neuen Stats sind einfach gut. Aber auch die Sharing Buttons unter den Posts sind konfigurierbar und funktionieren einfach. Ich habe nur etwas Bammel ab wann die dafür Geld nehmen werden und wieviel.

Publizise mit Multipage Setup

Auf diesem Blogserver laufen inzwischen acht Blogs. Publizise hatte bei mir die ersten Crosspostings mit der IP Adresse des Servers versehen.

Screen Shot 2013-10-11 at 22.13.42Um das zu vermeiden muss man in den Domain Mapping Einstellungen des Network-Admins den Haken bei:

 Redirect administration pages to site’s original domain (remote login disabled if this redirect is disabled)

 

entfernen. Dann sind die Admin Interfaces wieder unter der Domain des Blogs und nicht unter der IP des Blogservers und alle Links laufen auch wieder.

Ach ja: Man sollte auf jeden Fall ein Bild in dem Post haben. Sonst wählt Publizise offenbar diesen selten dämlichen Smiley. Den wird man allerding auch über ein Setting los.

Go into your Dashboard -> Jetpack -> WordPress.com Stats and click the configure button. Check "Hide the stats smiley face image."

Security

Das nervt natürlich bei meiner guten alten Apache, MySQL, PHP (WTF) Nostalgie. Wenn man ein Loch zuhält entstehen drei neue. Das WordPress Login System suckt total und ist einfach nicht cool in den Griff zu bekommen.

Aber: Ich habe jetzt mod_security in den Apachen hineingeklemmt und zunächst die Default Settings aktiviert. Man sollte gleich die Werte für File-Upload und POST-Data hochsetzen. Sonst kann man keine Bilder mehr auf WordPress hochladen. Dann habe ich noch eine spezialisierte Brute-Force Protection hineingesetzt. Welche genau schreibe ich hier nicht weil ich das Setup noch nicht vollständig verstehe und nicht weiß, ob das Ding noch eine Schwachstelle hat. Aber das Netz ist voll von Beispielen. hier, hier und hier.

Also Hackers … bring it on 🙂

WordPress

Creative Commons License Adriano Gasparri via Compfight

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This is only a test

Sorry Leute – aber ich muss noch einmal testen, ob ich den WordPress Multiside Bug jetzt gefunden habe. Wenn es geklappt hat, dann verlinken die Social-Shares nicht länger auf die IP Adresse des Blogservers, sondern auf den Domainnamen lionradio.de

Und damit ihr auf Facebook nicht diesen dämlichen Smiley seht brauchen wir noch ein Bild.Und so gibt es ein Bild von unserer Baustelle. Ein halbfertiger Schornstein ist ja auch ein Symbol für einen Neuanfang.

9645244621_121c1495dc_c

 

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Nekrophilie oder Neuanfang?

Nachdem dieser betagte Blog heute Ziel einer einfachen Hackattacke war, war ich genötigt mich noch einmal mit der guten alten Apache / WordPress Installation auseinanderzusetzen. Es lief offenbar über ein paar Stunden eine Passwort Bruteforce Attacke gegen den Server und im speziellen diesen Blog. Kann auch sein, dass es gezielte Attacken in Folge des Einbruchs in der Adobe-Userdatenbank sind.

Ich mache mir zwar keine Sorgen, dass jemand mein Passwort erbrütet … aber der Server ist unter den vielen Anfragen in die Knie gegangen. Ich verwende natürlich ein Caching Plugin (WP-Supercache) aber das Cached natürlich nicht die Login Seiten. Und ja – ich hatte in den letzten Jahren immer brav auf Update gedrückt wenn es etwas zu updaten gab.

Jetzt hab ich das Ding hier noch einmal für 30 Minuten getuned und auf den neusten Stand gebracht. Neues Template (das standard 2013 Dingens) – vor allem aber das Jetpack Plugin, welches auch dafür verantwortlich ist, dass ihr (wenn alles klappt) diesen Post gleich auf Facebook, Twitter, LinkedIn und Google Plus lesen könnt.

Wollen wir doch mal sehen, was so eine zentrale publishing Plattform so hergibt. Besser als die Huffington Post DE 🙂 wirds in jedem Fall.

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The cloud and me

Last year people from a big IT Blog asked me to write an article about cloud computing for their site … but it actually never got published. Here it is:

I always wanted to own the things, that I use. Movies, Music, Gadgets and lots of computer power. Perhaps it is a menfolk thing to hunt the booties and take them to your cave. Perhaps it is just stupid me, but believe me I am a collector.

Knowing this you would be very surprised if you enter the doors of my office.

Today the total amount of all capital assets of my company rest in some MacBook Pro Laptops and a Coffee Machine. Next week a camera crew is doing a portrait on our company and they asked me what they would be able to film in the office. And I had to say: Nothing, but we can take a walk at the beautiful waterside near my office. This is one major effect of a technology that is called cloud computing. You own nothing and yet everything keeps on working – and you are able to take a walk at the waterside (if available).

“The cloud” is really rather a dumb name for a revolutionary technology isn’t it? Because a cloud is flawy, nebulous and intangible which in other words mean, that you will never be able to describe it in a reasonable way.

Some abbreviations try at first glance to irradiate the dark, but at the second look SaaS, PaaS and IaaS are much more the sound I make, when I have heavy snuffles than any form of explanation onto what the cloud is.

In early web development stages IT people tended to draw a cloud in their diagrams when they meant “the internet”. There were arrows going into the cloud and coming out of the cloud and that meant “we don’t exactly know whats going on here”. So cloud computing is in that terms computer science where the IT technicians themselves don’t really know whats going on. And from my perspective today this is completely true. But it is rather a relief than a thread!

The cloud turned itself into something powerful much more like the black cloud-monster in LOST (without all the murder) than the fluffy “this-looks-like-an-elephant” cloud.

Our company (schnee von morgen webTV GmbH) builds up TV stations for customers like DER SPIEGEL, Discovery Channel and dctp and in the last years where everything turned “webby” we started to design and instantiate webTV projects.

The combination of films and the web is foremost very expensive with a strong leaning towards being commercially impossible. There are so many different codecs and platforms, that transcoding itself is one major doorkeeper. When the films are transcoded, worldwide delivery for a major broadcaster is an incredible complex problem – and it is very expensive.

Doing all this on a self owned IT infrastructure is a great idea if you just won the lottery twice in a row, but if you haven’t this is not a reasonable approach.

The TV business has such a high volatility in the production and the consumption of content that you have to have a really big IT infrastructure to cover the peaks. Which in effect means that you pay for boredom most of the time. Or in other words: Nothing is so expensive as the idle time of your infrastructure.

To solve this problem a high amount of virtual imagination is necessary. Because the first thing that solutions in the cloud do is to take things away that have become dear to us in the last years like:

– The feeling of standing in the server room at night with millions of LEDs blinking and the loud noise of the air conditioning.

– The ability to scream at somebody irrespective of the error that occurred.

– Solving problems “the old way” which in most cases mean: by fax machine.

But if you are willing to disclaim a little and try new ways of problem understanding and solving then cloud computing is going to enable things you might today think of being impossible.

Cloud computing is about sharing resources and that the whole is greater than the sum of the individual parts. Basically it is a beautiful idea.

But what about reliability?

“The major difference between a thing that might go wrong and a thing that cannot possibly go wrong is that when a thing that cannot possibly go wrong goes wrong it usually turns out to be impossible to get at or repair.” Douglas Adams, Mostly Harmless English humorist & science fiction novelist (1952 – 2001)

This is so true. And it is a allegory for the development in computer technology as I see it. For most part of the last 10 years I tried to construct unbreakable systems. This turned out to be very complex, very expensive and very very impossible.

Today we at schnee von morgen are proud to build systems that break all the time. The trick is not perfection, but rather a frowzy way of best practices and imperfection.

Its about teaching computers to behave like we want other humans to behave if things become difficult. To keep an eye on each other, to stand close in times of trouble and to call for help if needed.

Under these preconditions it is possible to construct self-healing and extreme stress resilient IT infrastructures.

Tradeoff is you are going to loose a certain amount of control. The high amount of virtualization that is required to share IT resources “in the cloud” leads to obscure intransparency if you want to understand your IT infrastructure as a whole.

There are times where I am not able to say how many servers on how many continents are currently running for my company and what problems they are currently solving. That is mainly because they organise themselves and the servers are only reporting solutions or problems.

It’s really a new way of thinking because you have to accept certain conditions as given. It’s like math were you have to accept that 1+1 is 2 and if you begin to think through this small precondition a whole science comes out.

In terms of cloud computing its about accepting a certain amount of loss of control which must lead to reliance and trust into one or more providers.

You will still be able to control results, but you will loose a certain amount of control of the underlying processes.

And you will loose that poor guy you shouted at every time when something IT-ish went wrong. Actually there are some very expensive placebo support contracts available, but they do just that: they give you a very expensive person to shout at 24/7. That doesn’t mean, that in case of a infrastructure failure in the cloud this person is able to explain to you what went wrong or to prioritize your needs. That is because thousands of other companies that work “in the cloud” will have the very same problems. And either the problem is solved for everyone, or for no one

So you could just save the money for that poor guy and take a walk. Being assured that everything possible is done to fix the problem. And next day in office you start designing a workaround for yesterdays error and teach your cloud to heal itself in case the error happens again.

I am actually happy about every real life error that occurs, because every time something unpredicted happens I learn a lot. It’s about thinking of things you haven’t thought of you haven’t thought of. And every real live trouble makes the infrastructure stronger and more reliable.

And if you think at this moment: I will not be able to trust in something inscrutable like this.

Ask yourself:

1.) How does your car work.

2.) How does cell division work.

3.) How does your tax computation work.

Because your life is going to depend on 1 and 2 – and your business ideas are definitely affected by 3. All in all trust is not such an uncommon thing for us. It is only uncommon in terms with computers.

If this article makes you think “why don’t I too take part in this cloud-thing” … presumably you already do. Facebook, Google, Flicker, YouTube, del.icio.us, Twitter, webmail – ever used or heard of any of these? Big parts of our digital life are already sourced out to the cloud and this process is having a huge momentum.

It seems to be the natural movement in IT business to share resources to reduce costs. I’m not saying, that cloud computing is risk-free or that any kind of self immanent benefit comes with the cloud. There are new risks that come with shared cloud infrastructure independent from the type of cloud usage: shared infrastructure, shared platforms or shared web services come with new risks. We haven’t even got a full overview of the types of new risks that shared IT resources do. But I like to say “We cross that bridge, when we reach it.”

To close the circle: I’m going to take a walk at the waterside now. That is because I know, that there are currently no problems in our cloud and furthermore I have trust that upcoming problems will be solved. The beauty about this is, that I can concentrate on real problems like: How will we watch TV in the future? And I don’t have to worry about infrastructure anymore.

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3 Tage re:publica

Gemeinsam mit Philip Banse haben wir drei volle Tage von der re:publica 2011 berichtet und die Filme in atemberaubender Geschwindigkeit bei dctp.tv online gestellt.

Da unsere Fernsehproduktionen in letzter Zeit dazu neigen mich in meinen Träumen zu verfolgen … und damit meine ich keine schönen Träume … war ich vorgewarnt.

Nachdem am ersten Tag zunächst unser Haupt-Schnittplatz das zeitliche segnete und dann auf den Speicherkarten des Interviews mit Sasha Pallenberg nur schwarz drauf war wusste ich, wie der Hase läuft.

Jetzt liegen zwei Tage zwischen mit und der re:publica und ich beginne damit mich mit den Ergebnissen anzufreunden – die Filme sind nämlich durch die Bank wieder interessant geworden und bis auf die technischen Defekte am ersten Tag lief dann alles auch gut. Aber am Mittwoch – Morgen … da war ich kurz davor alles hinzuwerfen.

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